… Ihr lieben Frauen...

Seit nunmehr 4 Jahren arbeite ich im spirituell beratenden Bereich.

Der Großteil meiner Kunden sind... Frauen

:-)

Ja, wir Frauen sind für mystisch spirituelle Dinge sehr viel offener als die Männer.

Vielleicht ist das auch so, weil wir Frauen schneller und leichter Hilfe in Anspruch nehmen.

Wir haben meist einen sehr guten Zugang zu unseren Gefühlen, und können diese oft leichter kommunizieren als unsere lieben Männer.

Meine Kundinnen sind alle wundervoll, eine jede auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Ich erlebe starke Frauen, die ihren Weg konsequent gehen. Sie wissen, wer sie sind, und was sie wollen.

Frauen, die ihre Weiblichkeit lieben, aber auch ihre männlichen Anteile erlöst und integriert haben.

Ich erlebe Frauen, die magisch sind, hellfühlend, wissend, empathisch und hochsensibel.

Jene, die sich auf ihre Intuition verlassen, aber auch jene, die logisch, klar strukturiert und dennoch intuitiv für sich entscheiden.

Ich erlebe Frauen, die ihr Leben meistern, oftmals alleine, ohne Partner, für Kinder sorgen, arbeiten gehen, all die kleinen Probleme des Alltags selbst regeln, unglaublich zielgerichtet und erfolgreich. Und dabei manchmal noch mit Ex-Partnern kämpfen müssen, was familiäre und innere Harmonie oftmals ins Wanken bringt.

Ich erlebe Frauen, die geben, achten, akzeptieren, ausgleichen, verbinden, sorgen, sanft kämpfen, kümmern, betreuen, mitfühlen, anpacken...

Wie stark, wie wundervoll wir Frauen doch sind!!!

Wisst Ihr eigentlich, wie schön Ihr seid???

Doch auch die andere Seite erlebe ich... Frauen, die ihre Stärke vergessen, sobald ein Mann auf der Bildfläche erscheint...

Wir beginnen, uns anzupassen.

Es ihm recht zu machen.

Wir schauen... was braucht er, was will er, wie soll ich sein für ihn, bin ich überhaupt genug?

Wir richten unser Zeit-Management nach seinen Wünschen, passen unsere Bedürfnisse den seinen an und fokussieren uns auf seine Zufriedenheit.

Dies ist fatal, ist der Mann nicht zu 100 Prozent verbindlich, ob aus Angst oder aus Nachlässigkeit, ganz egal.

Oder spielt er Spielchen, oder ist er gar manipulativ.

Oder ist er einfach nur er selbst, und möchte eigentlich gar nicht, dass Ihr Euch nur um ihn dreht.

Was das dann mit uns macht... umso mehr Macht wir dem Verhalten der Männer geben, desto weniger Selbstermächtigung haben wir.

Plötzlich höre ich nur noch... wann meldet er sich, ist das jetzt ein Rückzug für immer, wird das überhaupt noch so wie ich das mir wünsche, hat er denn Gefühle für mich, oder wie kann ich ihn in Verbindlichkeit bringen...

was kann ich tun, dass er sich für mich entscheidet.

Wenn er Gefühle hat, dann MUSS er doch, am besten so sein wie ich das will und brauche.

Wie es mir Sicherheit gibt, wie ich vertrauen kann.

Und tut er das nicht, ist das Leid und der Schmerz groß, die Fixierung steigt, und die Unabhängigkeit und innere Stärke geht den Bach runter.

Und dann diese Show in den sozialen Medien...

Hundert wundervolle Selfies, damit er liken kann und soll.

Jeden Tag tolle Stories, damit er guckt.

Tiefsinnige Sprüche, um ihm zu zeigen was man fühlt.

Trotzige Worte um ihn abzustrafen, weil er nicht funktioniert, wie man das gerne hätte...

alles öffentlich, und für jeden ist die Abhängigkeit sichtbar... puh...

Niemand soll oder muss um Liebe buhlen, schon gar nicht öffentlich!

Meine lieben Frauen... erstmal, Ihr vergesst bei dieser Zentrierung auf IHN nur einen... EUCH SELBST!

Ihr vergesst Eure Stärke, Eure Kraft, Eure Unabhängigkeit.

Ihr vergesst, zu was ihr fähig seid, und was ihr im Leben schon alles geschafft habt.

Ihr seid Königinnen Eures Lebens.

Nichts und niemand kann Euch das nehmen.

Eine Beziehung, ein Mann, ist das Sahnehäubchen, wenn alles passt.

Aber ein Mann ist niemals der Nabel Eurer Welt, die Sonne um die Ihr kreisen sollt.

Auch kann und soll er Euch nicht retten... ihr seid doch keine hilflose Magd!

Ist es nicht dienlich, oder schwierig, dann darf es los gelassen werden.

Wir haben in unserer Gesellschaft immer wieder Diskussionen, warum Frauen den Männern nicht gleichgestellt sind. Warum wir härter für unser Geld arbeiten müssen als Männer, weniger verdienen als Männer, unsere Meinung nicht so angesehen ist wie die der Männer.

Oftmals tragen wir Doppelbelastung Beruf und Familie.

Wir klagen nicht, verdienen weniger und schauen später bei der Rente ins Nichts.

Wie wollen wir das gesellschaftlich ändern, wenn all unser Sein, unsere Unabhängigkeit, unsere Stärke in sich zusammen fallen, sobald wir Männern entgegen treten?

Wie wollen wir Gleichstellung durchsetzen, wenn wir uns selbst im Angesicht des Mannes klein machen, unterwürfig mit den Augen klimpern und dem Mann die Macht über uns geben?

Im großen, gesellschaftlichen Kontext, ebenso wie im Kleinen, bei uns selbst.

Fragt Euch doch mal...

was ist unser eigener Anteil an diesem Missverhältnis?

Was können wir ändern, damit man uns sieht, uns ernst nimmt, uns wahrnimmt, uns zutraut.

Wir sollten nicht nur beklagen, sondern genau hinschauen.

Bin ich bedürftig im Bereich Aufmerksamkeit, oder bestehe ich für mich, ohne Abhängigkeit.

Lasst uns beginnen... bei unseren Beziehungen.

Bei unserer Einstellung, bei unserem Verhalten Männern gegenüber.

Bei unserem Selbstwert...

Du bist stark!

Du bestehst für Dich!

Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben.

Damit will ich NICHT sagen, dass wir zickig, doof, bestimmend, hart oder garstig sein sollen... nein... wir sind liebevoll, wir sind weich, wir sind verbindend.

Aber wir müssen nicht aushalten, durchhalten, ertragen auf unsere Kosten.

Wer mit Dir laufen will, ist da.

Wer nicht, der eben nicht.

Wer will, darf teilhaben.

Wer nicht, dem musst Du ganz bestimmt nicht den A.... pudern!

Meine lieben Frauen... Ihr seid so viel mehr!

Ihr seid die Mütter dieser Welt, die Mütter der Menschheit... Ihr seid Weiblichkeit!

Steht endlich für Euch auf!

Musste mal gesagt werden... :-)

Passt gut auf Euch auf!

Fühlt Euch geliebt,

Dani